Episode Description
Chekov liegt im Krankenhaus, McCoy bekommt Puls, Kirk improvisiert sich durch die 80er und irgendwo wächst einer Patientin plötzlich eine neue Niere. Willkommen in der Folge, in der The Voyage Home endgültig beweist: Zeitreisen sind kompliziert – aber noch komplizierter ist es, einem Arzt aus dem 23. Jahrhundert beim Betreten eines 1986er-Operationssaals zuzusehen.
Wir sprechen über Kopftrauma, epidurale Hämatome, „Image Therapy“, radikale Chemotherapie, Nierenregeneration, McCoys kompletten Kontrollverlust und die große Frage: Wird unsere heutige Medizin in 300 Jahren genauso wirken wie Aderlass mit besserer Beleuchtung?

Diese Folge enthält: Krankenhausdrama, 80er-Onkologie, Zukunftsmedizin, Kant gegen Vulkan-Utilitarismus, sehr schlechte OP-Laune und eine Pille, die biologisch nicht völlig durchfällt – aber bitte nicht bei der Krankenkasse einreichen.
Außerdem schauen wir auf Spock nach seiner Wiedergeburt – und stellen fest: Der neue Spock ist ethisch weiter. Der vulkanische Utilitarismus bekommt hier keine kleine Delle, sondern wird einmal elegant durch den philosophischen Fleischwolf gedreht. McCoy behandelt Chekov nicht als Missionsrisiko, sondern als Zweck an sich. Kant hätte leise genickt. Vielleicht sogar gelächelt. Kurz. Sehr deutsch.
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