Wer finanziert die Zivilgesellschaft?

March 27
41 mins

Episode Description

Im Gespräch mit Larissa Probst, Geschäftsführerin des Deutschen Fundraising Verbands

"Was aktuell passiert, ist, dass Strukturen abgebaut werden, die teilweise über Jahrzehnte Stück für Stück aufgebaut wurden. Es ist extrem herausfordernd die großen Streichungen im öffentlichen Bereich zu füllen"

In dieser Folge sprechen Victoria Strachwitz und Michael Seberich mit Larissa Probst, Geschäftsführerin des Deutschen Fundraising Verbands, über die Finanzierungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft. Hierbei geht es neben der Frage nach staatlicher Finanzierung auch um das Spendenverhalten in Deutschland, sowie die Herausforderungen, die dieses mit sich bringt.

Unsere Argumentationshilfen:

  1. „NGOs leben nur von Steuergeld.“ – Das ist falsch. Rund 1/3 der Finanzierungen kommt aus der öffentlichen Hand. Der Rest sind Spenden, Beiträge, Stiftungen, Leistungsentgelte und noch viele weitere Finanzierungsmodelle.
  2. „Geld macht abhängig.“ – Ja, aber Vielfalt schützt. Wer einen Finanzierungsmix hat, ist balancierter unterwegs.
  3. „Meine kleine Spende bringt nichts.“ – Doch, die bringt auf jeden Fall etwas. Gerade kleine Organisationen leben fast vollständigen von kleinen Beträgen. Nur 39% der NGOs und gemeinnützigen Organisationen bekommen überhaupt Geld aus öffentlicher Hand.

Quellen und Links:

Redaktionsschluss für die Folge war der 26.03.2025, 16:00 Uhr.

Impressum

Gefördert durch: Robert Bosch Stiftung und Schöpflin Stiftung

Eine Produktion von: Maecenata Stiftung und Wider Sense

Redaktion & Konzept: Victoria Strachwitz, Michael Seberich

Produktionsteam: Lisa Klisch (verantwortlich), Anna Henke, Pauline Fritz, Ansgar Gessner, Sascha Nicke

Gestaltung: Jörg Solzbacher, Lisa Klisch

Foto: Dora Csala

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