Episode Description
Sebastian hat Nägel mit Köpfen gemacht: Der Porsche ist bereits verkauft, was dank (oder trotz) einer performance-orientierten Ausstattung überraschend schnell ging. Deutlich komplizierter gestaltet sich das Vorhaben, die geliebte Lotus Elise mit in die neue Heimat zu nehmen. Während die US-Behörden (EPA und Sicherheitsbehörden) den Import von Nicht-US-Modellen eigentlich strikt untersagen, öffnen sich für Fahrzeuge über 21 bzw. 25 Jahre Hintertüren. Beeindruckt zeigt sich Sebastian vor allem von der amerikanischen Behördenkultur: Ein kurzer Dienstweg zum Emissions-Supervisor in Denver ersetzte langwierige deutsche Bürokratie-Hürden und offenbarte eine begeisterte Hilfsbereitschaft, um das Auto auf die Straße zu bekommen.
Mercedes CLA: Der emotionale LademeisterClemens konnte den neuen Mercedes CLA (250+ 4MATIC EQ) testen und ist sichtlich angetan. Das Fahrzeug räumt mit dem Vorurteil auf, Elektroautos seien emotionslos: Mit einer flachen, aerodynamischen Silhouette und einer Sitzposition, die an klassische Gran Turismos erinnert, macht der Wagen sofort Fahrfreude. Technisch hat der CLA Dinge zu bieten, die man sonst nur aus der Oberklasse, wie dem Taycan, kennt, etwa mit dem effizienten Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Besonders beeindruckend: In der Praxis konnten Ladeleistungen von bis zu 350 kW gemessen werden, was den Stopp an der Säule zur reinen Nebensache degradiert. Einzig die noch instabile Software trübte den ansonsten hervorragenden Gesamteindruck.
Hauptthema: Verkehrspolitik & der Populismus-MerzIn der aktuellen Energiekrise, die durch den Irankrieg und die damit verbundene Öl-Knappheit ordentlich Fahrt aufnimmt, regiert in Berlin offenbar eher das Prinzip Hoffnung als echte Expertise. Anstatt den Verbrauch strukturell zu senken, verfällt die Regierung in teuren Aktionismus: Das „Österreich-Modell“ für Spritpreise ist ein Rohrkrepierer, weil die Konzerne ihre Risiken einfach mit dicken Sicherheitsaufschlägen einpreisen. Auch der Tankrabatt ist bei einem Angebotsschock das völlig falsche Instrument – er kurbelt die Nachfrage an, während das Öl knapp bleibt. Garniert wird das Ganze mit symbolischen Grenzkontrollen, die man im nächsten Dorf locker umfahren kann, und sozialen „Gaben“ wie der Entlastungsprämie, ein Geldversprechen, das jemand anderes (die Arbeitgeber) zahlen soll. Da bleibt letztlich vor allem die Frage zu klären: Ist das Absicht oder Inkompetenz?
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