Wer darf noch reden? Was der Fall Ben Ungeskriptet über Deutschland zeigt

July 5
14 mins

Episode Description

Ein Gespräch zwischen Ben Berndt von {ungeskriptet} und Björn Höcke sorgt für eine neue Debatte über Meinungsfreiheit, journalistische Sorgfalt und staatliche Medienaufsicht. Die Landesanstalt für Medien NRW fordert nach Berichten eine nachträgliche Bearbeitung beziehungsweise Einordnung einer Passage. Ben Berndt spricht von Zensur und wehrt sich juristisch.

Doch diese Debatte ist größer als ein Podcast. Sie zeigt, dass Deutschland nicht nur über rechte oder linke Rede streitet, sondern über die Form des öffentlichen Gesprächs.

In dieser Folge von Der Souveräne Blick betrachten wir den Fall nicht als gewöhnlichen Lagerkampf, sondern als Frage von Freiheit, Bühne, Verantwortung und Vertrauen.

These der Folge:
Gespräch ist nicht Zustimmung. Aber eine Bühne ist auch kein leerer Raum. Wer einlädt, ordnet mit.

Quellen: t-online, WELT, Medienanstalt NRW, Bundesgerichtshof.

Nicht Empörung der Woche, sondern Übung in Urteilskraft.

Bei Folge 1 beginnen:
mediaos.samuelz.com/go/der-souveraene-blick/start?from=podcast

Diese Arbeit mittragen:
mediaos.samuelz.com/go/der-souveraene-blick/support?from=podcast

Kapitel:
0:00 Ein Podcaster lädt Björn Höcke ein
0:44 Dann kam Post von der Landesanstalt für Medien NRW
1:33 Wer so handelt, schafft Einschüchterung
2:17 Wo wird er schwach
3:00 Wann eine Aussage stehen bleibt
3:43 Er lässt Widerspruch zu, ohne den Gast zu demütigen
4:27 Wer regelmäßig politische Informationen verbreitet, trägt Verantwortung
5:12 Journalistische Sorgfalt ist wichtig
5:55 Aber die Öffentlichkeit fragt nicht nur nach Berufsbezeichnung
6:39 Aber echte Gesprächsführung ist selten geworden
7:27 Behörden sollten mit äußerster Zurückhaltung auftreten, wenn es um...
8:13 Er zeigt ein Land, das nicht mehr weiß, wem es die Ordnung des...
8:58 Aber eine Bühne ist auch kein leerer Raum

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