Deutschland verliert seine Unternehmer: Warum immer mehr Firmen aufgeben

August 21
13 mins

Episode Description

Wenn ein tragfähiger Betrieb keinen Nachfolger findet, verschwinden mehr als Firmenname und Bilanz. Wissen, Kundenbeziehungen, Ausbildungsplätze und regionale Versorgung können ebenso verloren gehen wie ein Ort, an dem jemand persönlich Verantwortung trägt.

Eine Untersuchung von Creditreform und ZEW erfasst für 2025 insgesamt 187.744 Unternehmensschließungen. Nur 13 Prozent davon waren mit einem Insolvenzverfahren verbunden. Als weitere Faktoren werden unter anderem Ruhestand ohne Nachfolge, Arbeitskräftemangel, Wettbewerbsdruck, Finanzierung und technologischer Wandel betrachtet.

Die Zahlen führen zu einer größeren Frage: Welche Bedingungen und welche Kultur braucht ein Land, damit Menschen Eigentum, Risiko und Führung übernehmen? Die Analyse verteilt Verantwortung auf Politik, Finanzierung, Altinhaber und mögliche Nachfolger. Ihre These: Eigentum ist nicht nur Vorteil, sondern gebundene Pflicht – und der Staat muss diese Pflicht ermöglichen, ohne untragfähige Betriebe künstlich zu erhalten.

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Kapitel:
0:00 Deutschland verliert seine Unternehmer: Warum immer mehr Firmen aufgeben
1:00 Was die neue Untersuchung zeigt
2:39 Nicht jede Schließung ist eine Katastrophe
3:58 Wo die Lichter ausgehen
4:50 Das Nachfolgeproblem ist größer als eine Steuerfrage
6:16 Die aristokratische Perspektive
7:51 Der Staat wächst, die private Trägerschicht schrumpft
8:48 Wer ist verantwortlich
10:06 Was jetzt geschehen müsste
11:38 Schluss

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