Ökonomie kennt keine Schwerelosigkeit

April 12
1h 12m

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Am 6. April 2026 hat die Orion-Kapsel der Artemis-II-Mission den Mond umrundet — der erste bemannte Mondflug seit über 50 Jahren. Vier Astronauten erreichten eine Rekorddistanz von 406.771 Kilometern von der Erde. Die Menschheit ist zurück im tiefen Weltraum. Doch das neue Weltraumrennen wird nicht von Staaten entschieden, sondern von Unternehmern.

Die globale Weltraumwirtschaft hat 2024 ein Volumen von 613 Milliarden Dollar erreicht. Bis 2035 könnten es 1,8 Billionen werden. Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX allein verantwortet über 50 Prozent aller Raketenstarts weltweit. Europa? Gerade noch ein Prozent. Die deutschen Unternehmen Isar Aerospace und Rocket Factory Augsburg kämpfen um ihren ersten Orbitalstart — zehn bis fünfzehn Jahre hinter den USA.

Der Unternehmer Rainer Zitelmann argumentiert in seinem neuen Buch „Weltraumkapitalismus": Das ist kein Zufall, sondern System. Vier Jahrzehnte lang stagnierten die Kosten für ein Kilogramm Nutzlast im All bei 18.500 Dollar. SpaceX hat sie auf 2.700 Dollar gesenkt — und plant langfristig 10 Dollar. Nicht der Staat hat diese Revolution ausgelöst, sondern privates Unternehmertum.

Seine These: Nur ein Weltraumkapitalismus kann Siedlungen auf dem Mars oder Bergbau auf Asteroiden möglich machen. Die Zukunft der Menschheit im All entscheidet sich auf der Erde im Kampf zwischen Freiheit und Staatsgläubigkeit.

Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.

Hörerservice

Studie „New Space“ – Das Weltall als Wirtschaftsraum der Zukunft des FERI-Cognitive-Finance-Institute: https://is.gd/PBDNOc 

Buch Weltraumkapitalismus von Rainer Zitelmann: https://is.gd/nmcamf 

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