Episode Description
Ferdinand Muggenthaler berichtet über die politische und wirtschaftliche Situation in Venezuela 100 Tage nach der Entführung von Nicolás Maduro. Seit ihrer Militärintervention kontrollieren die USA die Rohstoffexporte des erdölreichen lateinamerikanischen Staates, trotzdem handele es sich nicht um einen »Kolonialismus des 21. Jahrhunderts«.
Pia Stendera fordert nicht nur rechtliche und politische Konsequenzen aus den jüngsten Missbrauchs-Skandalen, sondern eine gesellschaftliche Diskussion über Rollenbilder. Statt auf prominente Fälle zu starren, sollten sich Männer und Frauen mit misogynen Strukturen im Alltag auseinandersetzen.
Vanessa Barisch setzt sich mit der ab Juni geltenden Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems auseinander, das die Ideen der Genfer Flüchtlingskonvention aushöhle. Sie kritisiert insbesondere die geplanten Asylrechts-Verschärfungen in Deutschland.
Moderation: Karin Gothe, Tessa Penzel und Ferdinand Muggenthaler
[00.00] Begrüßung und Lesetipps der Podcast-Redaktion
[08.51] Ferdinand Muggenthaler: Venezuela: Kolonialismus des 21. Jahrhunderts?
[26.32] Pia Stendera: Sexualisierte Gewalt: Der nette Typ von nebenan
[40.45] Vanessa Barisch: Der europäische Flüchtlingsschutz: Eine Ruine
[52.33] Ausblick auf Heft 6/2026
Alle Texte der aktuellen Ausgabe findet Ihr ab Mittwoch, 29.4. hier: [https://www.blaetter.de/ausgabe/2026/mai]
Titelfoto: (c) IMAGO / ZUMA Press Wire
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