Episode Description
Nur kurz aufs Handy schauen. Nachts. Im Bett. Und plötzlich ist es vier Uhr. Krieg, Krise, Gewalt, Eskalation, Warnungen: Man wischt weiter, obwohl es nicht guttut. Genau dafür gibt es inzwischen ein Wort: Doomscrolling. In dieser Folge geht es darum, warum schlechte Nachrichten unsere Aufmerksamkeit so zuverlässig kapern, was Plattformen daraus machen und weshalb sich dieser Kontrollverlust oft sogar noch vernünftig anfühlt. Es geht um Psychologie, Algorithmen, Pandemie-Folgen und die Frage, ab wann Informiertsein in Überforderung kippt. Oder kürzer: Warum der Wunsch nach Orientierung heute so leicht im digitalen Alarmraum endet.
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