Episode Description
Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit einer Aussage beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken eine Diskussion über die Zukunft der Rente ausgelöst. In seiner Rede am Montagabend sagte er: “Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern. Es müssen kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersvorsorge hinzutreten.”
Seitdem wird Merz von den einen kritisiert und von den anderen in Schutz genommen: Er habe das nicht so gemeint oder er habe ja nur das Offensichtliche ausgesprochen.
Was tatsächlich offensichtlich ist: Die gesetzliche Rente in Deutschland ist niedrig. 2024 haben Männer hierzulande im Schnitt 1400 Euro monatliche Rente erhalten, Frauen sogar nur 955 Euro. Unser Rentensystem ist zudem nicht mehr zukunftsfähig, weil immer weniger Erwerbstätige die Rente für immer mehr alte Menschen bezahlen müssen.
Deswegen hat die Regierung eine Rentenkommission eingesetzt. Diese soll Vorschläge machen, wie die gesetzliche Rente stabilisiert werden kann. Welche Standpunkte und Ideen es rund um die Rente gibt, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Bastian Brinkmann aus dem SZ-Hauptstadtbüro.
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Zum Weiterlesen und -hören:
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Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.
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