Comeback der Atomkraft?

April 26
13 mins

Episode Description

Vor 40 Jahren explodierte der Reaktorblock des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl: Der folgenschwerste nukleare Unfall, den die Welt je erlebt hat. Massenweise radioaktives Material gelangte in die Atmosphäre. In Belarus, der Ukraine und Russland wurden ganze Landstriche verseucht. Regen und Wind haben die Schadstoffe damals außerdem in großen Teilen Europas verteilt.

Noch heute leiden Menschen an den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe. Und immer noch diskutieren wir über das Für und Wider von Atomkraft. Angesichts der gestiegenen Preise für Öl und Gas fragen sich viele Menschen, ob Deutschlands Abkehr von der Atomkraft nicht ein Fehler war. Brauchen wir nicht gerade jetzt Atomstrom, um die Energiekrise abzuschwächen?

Michael Bauchmüller, SZ-Experte für Energiepolitik, hält das für einen Fehlschluss. Er plädiert dafür, dass die Politik konsequent auf erneuerbare Energien setzt. Warum, erklärt er in dieser Podcastfolge von „Auf den Punkt“.

Weitere Nachrichten: Bewaffneter Zwischenfall bei Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump; wieder keine direkten Gespräche zwischen USA und Iran in Islamabad; Bundespolitikerinnen von Phishing-Angriffen beim Messengerdienst Signal betroffen.

Zum Weiterlesen: Washington ist am Wochenende nur knapp einer Katastrophe entkommen: Lesen Sie hier einen Kommentar von Nicholas Richter. Spionage-Angriff über Signal: Hier erfahren Sie mehr über die Phishing-Affäre. 40 Jahre Tschernobyl: Wo sich die Spuren der Katastrophe noch heute zeigen, lesen Sie hier. Die Recherche über Serien-Zensur aus Russland finden Sie hier.

Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Dimitri Taube Produktion: Laura Sagebiel

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