Schatten der City – Obdachlosigkeit und der Kampf um die Innenstadt

July 3
53 mins

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Auf dem Papier ist der öffentliche Raum für alle da. Stadtgestaltung, Ordnungspolitik und ökonomische Interessen zeigen aber, wer willkommen ist und wer nicht. Gerade für Obdachlose wird es durch konkrete Maßnahmen immer schwieriger, ihren Platz zu finden, Anwohner fühlen sich mit den Folgen von Drogen- und Alkoholsucht vor ihrer Haustür allein gelassen. Wie kann der Konflikt um öffentliche Räume, Sicherheit und Teilhabe gelöst werden?



Die Autorinnen Katja Hackmann und Caroline Uhl fügen Ansichten und Erfahrungen verschiedener Seiten zusammen: von Menschen, die selbst Erfahrungen in der Obdachlosigkeit gesammelt haben. Für die diese Maßnahmen ihre Lage verschlimmern. Von Sozialarbeitern, die immer häufiger an ihre Grenzen kommen. Von besorgten Anwohnern in Problemkiezen, die sich noch härtere Maßnahmen wünschen. Und Experten, die einen anderen Blick auf Armut und Obdachlosigkeit fordern.
In Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit, fehlendem günstigem Wohnraum und politischer Debatten um „Ordnung“, „Sicherheit“ und „Stadtbild“ geht es um zentrale demokratische Fragen: Wie inklusiv ist der Raum, den wir gemeinsam nutzen? Was müsste geschehen, damit wir ihn wirklich gemeinsam nutzen können und wollen? Wie kann ein gutes Miteinander im öffentlichen Raum gelingen?

Ein Feature von Katja Hackmann und Caroline Uhl.
Produktion: SR 2026

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