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Episode Description
Männliche Hormone können für Akne sorgen. Es gibt aber auch viele andere Faktoren; das muss man im Einzelfall abprüfen. Manchmal ist es ein Hefepilz, der sich durch Schweiß vermehrt und durch Reibung eingearbeitet wird. Wenn man zu Kopfschuppen neigt, kann die Haarbalgentzündung von einem solchen Hefepilz kommen.
Bei Akne meiden: Kuhmilch, Zucker, Weißmehl
Allgemein gilt bei Akne für Männer und Frauen, junge und ältere Menschen (denn es gibt auch die Erwachsenenakne), dass man flüssige Kuhmilch maximal reduzieren oder meiden solle. Kuhmilch ist ein starker Akne-Macher; die Talgdrüsen werden dadurch sehr stimuliert.
Weglassen sollte man auch Zucker, weißes Mehl, Fastfood, Marihuana, Vitamin-B12-Nahrungsergänzungsmittel, Whey-Protein-Shakes und natürlich Hormontherapie im Fitnesssport, denn all das kann die Akne fördern. Wenn man das alles weglässt, wird man schon eine deutliche Verbesserung der Akne erleben. Kuhmilch mit Cerealien morgens zum Frühstück sind also Gift für die Haut.
Gut für die Haut: Omega-3-Fettsäuren, Zink, Selen
Man sollte darauf achten, einen guten Spiegel von Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl oder Algenöl zu sich zu nehmen. Am besten die, die nicht ranzig schmecken, bei denen man nicht rülpst. Es gibt gute Hersteller, wo das Öl auf Schwermetall geprüft ist.
Außerdem wichtig sind Zink, Selen und Vitamin D in einer täglich kleinen Dosis. Frauen müssen schauen, ob der Eisenspiegel stimmt, also das Speichereisen. Auch die Schilddrüse sollte man überprüfen.
Kosmetik und Verhütung auf die Haut abstimmen
Und Achtung: Vermeiden sollte man auch zu viel fettige Produkte im Gesicht, denn die verursachen die Kosmetik-Akne. Also kein fettiges Haargel und zu viel Pflegecremes. All das kann Akne machen.
Bei Frauen ist noch die zu beachten, dass die falsche Verhütung – die Hormonspirale oder eine unpassende Pille – ebenfalls Akne machen kann.
Die Ausnahme sind die Erkrankungen, wo man einen krankhaft erhöhten Hormonspiegel hat, etwa polyzystische Ovarien. Die Erkrankung heißt jetzt anders, aber unter der Bezeichnung kennen es noch die meisten.
Auch Stress macht Akne. In seltenen Fällen ist auch das Kopfdrüsenhormon Prolaktin Ursache einer Akne.
Wie geht man vor, um die Akne zu heilen?
Zuerst würde man alle Faktoren ausschließen und dann ergänzen. Wenn das nicht reicht, könnte man zum Beispiel mit dem Wirkstoff Isotretinoin von innen rangehen. Aber diese Maßnahmen, die ich eben genannt habe, heilen bei sehr vielen Patienten schon ausreichend.
Wenn nicht, ist Isotretinoin ein gutes Mittel, um die Akne in Schach zu halten. Man nimmt es entweder niedrig dosiert, 10 Milligramm zweimal in der Woche. Oder man nimmt es höher dosiert über ein halbes Jahr. Ein junger Mann, der 80 kg wiegt, würde 40 Milligramm am Tag nehmen, immer zum Essen. Dann wäre der nach einem halben Jahr geheilt. Isotretinoin ist rezeptpflichtig. Daher sollte man eine hautärztliche Beratung in Anspruch nehmen.